Warum ich keinen Newsletter schreibe

3. Juni 2020 | Know-how, Meinung

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Das Foto zeigt übrigens das Detail eines Displays im sehr beachtenswerten Internationalen Zeitungsmuseum in Aachen.
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Der bewanderte Web-Mensch holt sich seine Infos über Produkte, Leistungen und Unternehmen aus verschiedenen Quellen: Er folgt auf Twitter, Facebook oder anderen Social-Media-Plattformen. Er abonniert den RSS-Feed, sofern es einen gibt, er liest also Blogbeiträge. Oder er abonniert einen Newsletter. Einen „Königsweg“ gibt es nicht, jeder Empfänger sucht sich aus, was ihm am liebsten ist.

Tatsache ist:

Ein Social-Media-Account macht Arbeit.
Ein Blog macht Arbeit.
Ein Newsletter macht Arbeit.

Es braucht 1. ein Konzept und 2. jemanden, der es regelmäßig macht. Auch als Unternehmer, also als potentieller Absender dieser Medien, muß ich mir Gedanken machen, wieviel Kapazität ich habe, meine Informationen „unter die Leute“ zu bringen. Nicht immer sind ausreichend Manpower, Know-how – Thema Schriftdeutsch, zum Beispiel – oder auch Budget vorhanden, um alle Kommunikations-Instrumente zu bespielen.

Und wie oft kann ehrlicherweise ein kleineres Unternehmen, sofern es nicht ständig neue, bahnbrechende Dinge erfindet, wirklich Stoff für einen regelmäßigen Newsletter haben? Wie oft müsste man Inhalte an den Haaren herbeizerren, bereits Bekanntes umschreiben, mit penetrantem Blabla auffüllen, um die angekündigte Frequenz eines Newsletters halten zu können, der diese Bezeichnung auch verdient?

All das sollte man sich gut überlegen, bevor man mit der Etablierung eines Newsletters beginnt. Denn auch einer, der leserfreundlich „nur“ monatlich in die Mailbox des Empfängers plumpst, benötigt 12 mal im Jahr Inhalt und Substanz, wenn er für Ihr Unternehmens-Image positiv wirksam sein soll.

Ich persönlich bevorzuge übrigens den Weg über einen Blog. Auch, weil es für mich als Verfasser die flexibelste Kommunikationsmethode ist – die am besten in mein Arbeitsleben einbaubare Zusatzarbeit – und es sind handlichere Text-Portionen zu schreiben als für einen Newsletter. Die Abonnenten bekommen nur eine kurze Info per E-Mail, wenn ein neuer Beitrag erscheinen ist, und können dann entscheiden, ob sie zum Text weiterklicken möchten – ich koste sie also deutlich weniger Zeit als mit einem Newsletter. Außerdem bewerbe ich den Blogbeitrag auf Twitter, Facebook, Linkedin und Instagram, und einen RSS-Feed gibt es natürlich auch. Für jeden Rezipienten-Geschmack ist also etwas dabei…

Sie als Unternehmer finden natürlich auch für die kommunikativen Online-Aufgaben kompetente Dienstleister. Doch seien Sie „gewarnt“ – selbst ein Outsourcing von Newsletter, Blog oder Social-Media-Accounts beschützt Sie nicht davor, sich regelmäßig mit den Inhalten zu beschäftigen. Denn Ihr Dienstleister beherrscht sein Fach, aber nicht automatisch auch das Ihre, und braucht daher immer wieder mal Ihren Input, um für Sie gute Arbeit machen zu können.

Mein Büro – das wird Sie jetzt nicht überraschen – übernimmt solche Aufgaben ebenfalls. Wenn Sie also einmal darüber reden möchten, wie man eine solche Zusammenarbeit maßgeschneidert organisieren könnte und was Sie das kosten würde – gerne!

Es ist Mittwochmorgen und ich wünsche uns allen eine unaufgeregte Restwoche – machen wir es einfach gut, was immer wir gerade zu tun haben…

Büro für Design & Text
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Uschi Ronnenberg
Soerser Weg 18
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Feste Bürozeiten gibt es nicht, aber vormittags sind oft die Außer-Haus-Termine, während nachmittags Ideen und Ergebnisse am Arbeitsplatz entstehen.

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Nur einmal die Woche, versprochen.

Ihre Angaben werden ausschließlich dazu verwendet, Ihnen jeweils eine kurze Info über einen neuen Blogbeitrag zu mailen. Keine Newsletter, nichts sonst, versprochen. Die Angabe Ihres Namens ist nicht verpflichtend, aber ich bin so old-fashioned, daß ich Sie lieber mit Ihrem Namen anrede als nur mit einem recht beliebigen “Hallo”.

 

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