Ewig wichtig: die Bildauflösung

6. Januar 2020 | Know-how

 

Solange Print nicht “tot” ist – ein Moment, den wir alle aus kulturellen Gründen hoffentlich nie erleben –, werde ich Sie immer wieder mal damit quälen müssen, daß ich eine Bilddatei zur Verwendung ablehne, weil sie zu grob aufgelöst ist. Meistens hat sie dann nämlich nur 72 dpi (dots per inch), das ist die web-übliche Auflösung, die dafür sorgen soll, daß die Datenmengen einigermaßen handlich bleiben.

Für einen guten Druck – der ja bei Ihrem Prospektmaterial in Ihrem Interesse liegt – benötigt eine Bilddatei jedoch die viel feinere Auflösung von 300 dpi.

72 dpi sind 24% von 300 dpi. Wenn Sie mir also ein 10 cm breites Foto aus Ihrem Internet-Fotomaterial schicken, so kann ich das im Druck nur 2,4 cm breit abbilden, damit es technisch gut aussieht.

Will ich aber die 10 cm haben und stelle die Bildgröße gnadenlos von 72 dpi auf 300 dpi um, muss die Software die fehlenden Pixel hinzurechnen und bedient sich dafür beim zu vervielfachenden Ursprungspixel – aus 1 mach 4, sozusagen, Klotz statt Klötzchen. So kommt es dann zu der gröberen oder unschärferen Darstellung. Die meistens nicht schön ist und auch nur selten mit Photoshop-Tricks zu beheben ist…

Ein Mathematiker könnte das natürlich viel ausführlicher erklären, aber so einfach ist eigentlich die Sache mit der Bildauflösung. Bitte geben Sie also Ihrem Designer gutes Bildmaterial!

Büro für Design & Text
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